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Schweine-Rassen

Göttinger Minischwein
(bunte Linie und weiße Linie)
Geschichte:
Anfang der 60er Jahre wurde an der Universität Göttingen
die einzige Basispopulation für das heute so beliebte Göttinger
Minischwein gelegt. Da das Schwein ein dem Menschen sehr ähnliche
Organstruktur besitzt, eignete es sich deshalb sehr gut für
die Forschungzwecke. Daher suchte man nach fruchtbaren, anspruchslosen
und umgänglichen Schweinen. Durch die Kreuzung von Minnesota
Minischweinen (ruhiges Temperament) und vietnamesichen Hängebauchschweinen
(kleinwüchsig und fruchtbar) entstanden zwei Zuchtlinien; die
rein weiße, also unpigmentierte, und die bunte Linie. Zuerst
wurde der bunten Linie den Vorzug gegeben, doch die Wissenschaft
verlangte nach rein weißen Tieren die dann durch Einkreuzung
von Hausschweinen der Deutschen Landrasse für Versuchszwecke
in der medizinischen, tiermedizinischen und biologischen Forschung
eingesetzt wurden.
Heute erfreuen sie sich als Haustiere immer größerer
Beliebtheit.
Verbreitung:
Bundesrepublik Deutschland, später in einigen Mitteleuropäischen
Staaten sowie Israel, Japan, ehemalige Sowjetunion
Beschreibung:
kleines Schwein mit Sattelnase, kurzem Rüssel, kleine Stehohren
bunte Linie: etwas schwerer im Körperbau
alle Farben möglich (schwarz, grau, braun, rötlich, weiß)
Wurfgröße:
weiße Linie bis zu 7 Ferkel, bunte Linie bis zu 6 Ferkel
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